Fakultät für Physik

Leitfaden für Studiengangwechsler

Dieser Leitfaden ist für Studenten gedacht, die

  • von einem anderen Studiengang in die Physik wechseln
  • von einem anderen Studienort nach Karlsruhe wechseln
  • Physik als Parallelstudium studieren möchten

Er soll Ihnen helfen, sich im Karlsruher Studienplan zurechtzufinden, um das Studium ohne Zeitverluste fortzusetzen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an die Fachstudienberatung. Weitere Beratungsangebote und Ansprechpartner finden Sie hier.

Beachten Sie:
Die hier wiedergegebenen Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. In Zweifelsfällen ist allein die Studien- und Prüfungsordnung (SPO) verbindlich.


Was Sie schon haben sollten

Wir gehen im folgenden davon aus, dass die Zulassung zum Studium der Physik in Karlsruhe bereits haben.
Wenn Sie hierzu noch Fragen haben, wenden Sie sich an das Studiendenservice bzw. das International Students Office.


Einstufung

Im Rahmen des Zulassungsverfahrens werden Sie aufgrund Ihrer bisherigen Studienleistungen in ein Fachsemester eingestuft.

  • Bei Studierenden, die bereits Physik oder ein verwandtes Fach studiert haben, werden die Fachsemester weitergezählt. Beachten Sie dabei besonders, dass Sie nicht mit Fristen, z.B. der Orientierungsprüfung in Konflikt kommen!
  • Studierende aus dem Ausland und Wechsler aus anderen Studiengängen werden entsprechend ihrer Leistungen eingestuft. Dazu wird man Sie i.d.R. zum Prüfungsausschuss schicken, der die Einstufung vornimmt. Unterlagen, die Ihre Leistungen belegen, sollten Sie rechtzeitig besorgen. Dazu gehören z.B. Zeugnisse, Notenauszüge und Scheine.
    Siehe dazu auch den Punkt Anerkennung von Prüfungsleistungen.

Das Studium in Karlsruhe

Bevor Sie das Physikstudium beginnen, sollten Sie sich die für Ihren Studiengang gültige Prüfungsordnung und den Studienplan ansehen. Beides finden sie hier. Dort können Sie sich darüber informieren, wie das Studium abläuft, d.h. welche Veranstaltungen Sie belegen müssen und welche Fristen zu beachten sind.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten für Studieninteressierte.


Anerkennung von Prüfungsleistungen

Studienleistungen, also Prüfungen und Scheine, die Sie in einem anderen Studiengang oder an einer anderen Hochschule erworben haben, können Sie hier anerkennen lassen. Voraussetzung für die Anerkennung ist, dass die Leistungen in Inhalt und Umfang mit den Anforderungen der Prüfungsordnung vergleichbar sind (Bachelor: siehe dort § 19, Master: siehe dort § 18.).
Für die Anerkennung ist der Prüfungsausschuss zuständig; in Fragen des Masterstudiums wenden Sie sich an den Vorsitzenden, bei Fragen zum Bachelorstudium an den stellvertretenden Vorsitzenden.

Es ist ratsam, die Fragen der Anerkennung frühzeitig zu klären, um zu wissen, welche Veranstaltungen Sie noch in Karlsruhe besuchen müssen. Empfehlenswert ist es daher, den Prüfungsausschuss schon vor Vorlesungsbeginn zu kontaktieren. Bitte beachten Sie, dass bei Neuimmatrikulation Anträge zur Anerkennung innerhalb des ersten Semesters gestellt werden müssen.

Zur Anerkennung von Prüfungen legen Sie die Zeugnisse bzw. Scheine vor. Um die Vergleichbarkeit zu prüfen, sollte aus Ihren Unterlagen hervorgehen, was Gegenstand der jeweiligen Leistung ist. Modulhandbücher Ihres bisherigen Studiengangs künnen z.B. zur Dokumentation der Lehrinhalte dienen.
Zeugnisse sollten Sie in deutscher oder englischer Sprache vorlegen. Bei Zeugnissen in anderen Sprachen sollten Sie eine beglaubigte Übersetzung beilegen.

  • Aus Übungsscheinen sollte hervorgehen, was in der entsprechenden Vorlesung gelehrt wurde und in welchem Umfang (Wochenstunden oder ECTS-Punkte). Wenn das aus dem Schein selbst nicht hervorgeht, können Sie z.B. offizielle Vorlesungsverzeichnisse oder -kataloge vorlegen. Zum Vergleich finden Sie die Modulhandbücher der Karlsruher Studiengänge hier.
  • Bei Prüfungen sollte ferner noch die Art der Prüfung (schriftlich, mündlich, Dauer...) belegt sein.
  • Bei Praktika sollten Sie Unterlagen vorlegen, aus denen hervorgeht, wie viele und welche Versuche durchgeführt wurden.

Der Studienplan

Wenn Sie all das erledigt haben, können Sie sich nun Ihren Stundenplan zusammenstellen. Es empfiehlt sich, "unten" anzufangen, also zuerst die Veranstaltungen aus den unteren Semestern zu belegen, die nicht anerkannt werden konnten oder die Sie noch nicht absolviert haben. Beachten Sie dabei wichtige Fristen, wie z.B. die Orientierungsprüfung.
Beachten Sie auch, dass Sie ggf. Vorlesungen nicht mehr besuchen müssen, deren Inhalt aber relevant für Prüfungen sein kann.

Ferner sollten Sie Anmeldefristen beachten, z.B. für die Praktika oder die Einteilung von Übungsgruppen. Diese finden in der Regel in den ersten Vorlesungswochen statt. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie also wissen, an welchen Übungen, Praktika, Vorlesungen,... Sie teilnehmen müssen oder möchten.

Ansonsten können Sie jede Vorlesung hören, die Sie möchten. Sie können problemlos z.B. im 4. Semester eine Vorlesung besuchen, die im Studienplan für das 6. Semester vorgesehen ist.